Reale Utopien
Reale Utopien sind nach dem Soziologen Erik Olin Wright Alternativen, die heute schon existieren und wachsen können. Sie verbinden den utopischen Wunsch nach einer besseren Gesellschaft mit dem, was sich jetzt bauen lässt. So zeigen sie, dass Veränderung schon im Kleinen beginnt.
Ein halbes Jahr nach der Missionswerkstatt bei Halle rollt e.V. stand ein selbstorganisierter Skatepark.
Grundlegend ist Erik Olin Wrights „Envisioning Real Utopias“ (2010), mit Beispielen wie dem Bürgerhaushalt von Porto Alegre und Wikipedia.
Kritische Zukunftsforschung und Reale Utopien bilden eines von drei Paaren, mit denen Jonas Drechsel seine Arbeit beschreibt. 2022 hat er im transform Magazin gezeigt, wie Utopien, Visionen und Handlung zusammenwirken.
Leitfragen
- Wo existiert das, was ihr wollt, schon im Kleinen?
- Was bräuchte es, damit es wächst?