Wünschbare Zukünfte
Wünschbare Zukünfte sind Zukünfte, die eine Gruppe wollen kann, über das Erwartbare hinaus. Im Futures Cone von Joseph Voros heißen sie preferable futures. Sie zu benennen verschiebt die Frage von „Was kommt?“ zu „Was wollen wir?“. Dafür braucht es ein Gespräch über Werte, denn verschiedene Gruppen wünschen sich Verschiedenes.
Neben dem Futures Cone von Joseph Voros (2003) ist Erik Olin Wrights „Envisioning Real Utopias“ (2010) ein Bezugspunkt.
Für Slow Mobility in Culture entstand 2022 ein umfangreiches, anskizziertes Narrativ der Wünschbarkeit, gestützt auf mehrere empirisch fundierte Szenarien.
Wünschbare Zukünfte wahrscheinlicher zu machen ist die Mission von Jonas Drechsel. Dafür verbindet er Kritik am Bestehenden mit Formaten, in denen Menschen selbst gestalten. In der Missionswerkstatt steht die Vision im Goldenen Kreisel für das Wünschbare.
Leitfragen
- Was wollt ihr, unabhängig davon, was ihr erwartet?
- Was müsste heute passieren, damit es wahrscheinlicher wird?
- Für wen ist diese Zukunft wünschbar, für wen nicht?